Mehr Studierende in den MINT-Fächern

Die Hochschulen in Deutschland haben in den letzten Jahren einen starken Zustrom an Studierenden erlebt. Ähnlich dem allgemeinen Trend legen auch die Zahlen der Studienanfänger und Absolventen in den MINT-Fächern zu.


Beispielsweise stieg die Zahl der Abschlüsse in den Ingenieurswissenschaften zwischen den Jahren 2008 und 2013 um fast die Hälfte auf rund 62.000 an. Damit ist der akute Mangel an ingenieurwissenschaftlichem Nachwuchs, der bis Mitte der 2000er-Jahre zu beobachten war, vorerst überwunden.


Studierende Mehr Ingenieurnachwuchs, aber nicht überall

Doch die positive Entwicklung trifft nicht auf alle Bundesländer gleichermaßen zu. Den größten Schub machten Berlin und Bayern. Die Zahl der Neuingenieure stieg hier um 87 bzw. 76 Prozent.

Ganz anders zeigte sich die Entwicklung in Thüringen, wo die Zahl der Absolventen sogar leicht rückläufig war. Und im Saarland verließen 2013 sogar fast ein Fünftel weniger Ingenieure die Hochschule als fünf Jahre zuvor.

Insgesamt messen im Ländercheck acht Indikatoren den Stand und die Entwicklung der Studierendenzahlen. Neben Absolventen werden auch Studienanfänger, in MIN und T, im Jahr 2013 und im Zeitablauf verglichen. Die besten Bewertungen erreichen Baden-Württemberg und Bayern. Am unteren Ende liegen Brandenburg, Hamburg, Saarland und Thüringen.





Absolventen in den Ingenieurswissenschaften
Veränderung 2008-2013 (in Prozent)
Quelle: Statistisches Bundesamt, eigene Berechnungen