Gründungsrelevante Lehrveranstaltungen

      Gründungsrelevante Lehrveranstaltungen (Grafik)

        Gründungsrelevante Pflichtveranstaltungen
        Veranstaltungen je 1.000 Studierende,
        Abweichung vom Durchschnitt (1,5 Veranstaltungen)

        Beispiel: In Berlin gibt e 5,3 Veranstaltungen je 1.000
        Studierende, also 3,8 mehr als im Länderdurchschnitt.


        Quelle: Berechnungen auf Basis des Gründungsradars



Wie erfolgreich eine Hochschule ihre Studierenden und Wissenschaftler für die Gründungsthematik sensibilisiert, kann an der Vielfalt der vorhandenen Maßnahmen und dem Umfang gründungsrelevanter Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen verdeutlicht werden.


Im Ländervergleich wird deutlich, wie unterschiedlich der Umfang an Gründungssensibilisierung zwischen den Hochschulen ist. Berlin, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen haben das umfangreichste Angebot an Gründungssensibilisierung an ihren Hochschulen. Sie bilden die Spitzengruppe im Ländervergleich. Insbesondere die hohe Zahl an gründungsrelevanten Pflicht- und Wahlpflichveranstaltungen sorgen für dieses Ergebnis.

Auch Bayern, Brandenburg und Rheinland-Pfalz sind mit ihren Angeboten gut aufgestellt. Weit davon entfernt sind Baden-Württemberg, das Saarland und Hessen. Ihre Prioritäten scheinen andernorts zu liegen, denn im Vergleich liegen sie mit ihren Maßnahmen deutlich unter dem Durchschnitt.

Die Strategien, Studierende und wissenschaftliches Personal dazu zu ermuntern, sich der Gründungsthematik anzunähern, sind verschieden. Während die einen Hochschulen ihren Trichter weit offen halten und so verschiedene Studienrichtungen mit der Gründungsthematik in Berührung kommen lassen, nutzen andere Hochschulen zielgenaue Wahlveranstaltungen und Initiativen, welche inbesondere die bereits Interessierten ansprechen, diese weiter ausbilden und schließlich zur Gründung verhelfen.