Beratung und Ausgründungen

Beratung und Ausgrünmdungen (Deutschlandkarte)


BewertungSpitzengruppe

Mittelgruppe

Schlussgruppe


Beratung

Ausgründungen


                   Die verwertbaren Einzelindikatoren reichen  
                   für Berlin, Hamburg und das Saarland nicht 
                   aus, m ein sinnvolles Gesamtbild der 
                   Förderinputs und des Gründungsoutputs 
                   in diesen Bundesländern darzustellen.



Neben der Sensibilisierung für das Thema bieten viele Hochschulen auch direkte Hilfe bei der Umsetzung von Gründungsvorhaben an. Sie beraten hinsichtlich rechtlicher Fragen, helfen bei der Entwicklung eines Businessplans, stellen Räume und Labore zur Verfügung oder vermitteln Kontakte zu möglichen Ansprechpartnern und Investoren.


Oft haben die Hochschulen dafür eigene Einrichtungen geschaffen, etwa Transferstellen oder Gründungsbüros. Hochschulen binden für die konkrete Unterstützung von Gründungsinteressierten auch Partner aus ihren Netzwerken ein, beispielsweise Alumnis, externe Berater sowie Vertreter aus Wirtschaftsverbänden und Unternehmen.

Ein zentrales Ziel der Gründungsförderung an Hochschulen ist selbstverständlich, tatsächliche Gründungen aus der Hochschule heraus zu bewirken. Studierende, Absolventen und Wissenschaftler sind die Zielgruppen der Unterstützungsmaßnahmen. Doch der Erfolg der Förderung kann nicht alleine an der Zahl der Ausgründungen gemessen werden, die unmittelbar und zeitnah zur Ausbildung oder Beschäftigung an der Hochschule erfolgen. Die Erfahrungen und das Wissen um Gründungen und Unternehmertum können auch in der späteren Karriere nützlich sein und unternehmerisches Handeln befördern, sei es im eigenen Unternehmen oder als qualifizierter Mitarbeiter.

Verschiedene staatliche Förderprogramme unterstützen die Hochschulen und ihre Gründer. Insbesondere EXIST, ein Förderprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums, hat zu einer Ausweitung der Gründungsförderung an den Hochschulen beigetragen. Das EXIST-Programm richtet sich in erster Linie an Gründer, die sich mit innovativen Diensten und neuen Technologien auf dem Markt erproben wollen.

Doch die Welt der akademischen Ausgründungen ist vielfältig. Sie reicht von Einzelgründungen von Freiberuflern wie Architekten bis hin zu großen Teamgründungen von Wirtschaftswissenschaftlern und Technikern, die aktuelle Forschungsergebnisse der Hochschule verwerten. Der gesellschaftliche und ökonomische Wert einer akademischen Gründung variiert deshalb stark.


Indikatoren und Gewichtung


I.11
I.12
I.13
Unterstützung (60%)
Betreute Gründungsprojekte je 1.000 Studierende
Mitarbeiter (Vollzeitäquivalent) in der Gründungsförderung je 1.000 Hochschulmitarbeiter
Anteil der Hochschulen, die Unterstützung bei der Finanzierung von Gründungsvorhaben anbieten

I.14
I.15
Ausgründungen (40%)
Ausgründungen je 1.000 Studierende
Erfolgreiche Anträge bei Förderprogrammen (zum Beispiel EXIST) je 1.000 Studierende