Deutschlandstipendium:
Dynamikanalyse

Dynamikanalyse (Deutschlandkarte)


Bewertung
Spitzengruppe

Mittelgruppe

Schlussgruppe


WDurchschnittliche jährliche
Wachstumsrate in Prozent

Die Dynamikanalyse soll zeigen, welche Bundesländer im Laufe der Jahre den stärksten Zuwachs bei der Anzahl geförderter Stipendiaten verzeichnen konnten.


Seit seiner Einführung im Jahr 2011 hat das Deutschlandstipendium eine erfreuliche Entwicklung genommen und konnte seine Vergabezahlen von
5.400 Stipendiaten im Jahr 2011 auf knapp 20.000 Stipendiaten im Jahr 2013 deutlich steigern.
Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von über 90 Prozent.

Die Bundesländer Hessen, Brandenburg und Thüringen
haben einen vergleichsweise hohen Anstieg ihrer Vergabezahlen. Hessen beispielsweise kann eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von
123 Prozent vorweisen.

Mit Brandenburg und Thüringen finden sich hier gleich
zwei ostdeutsche Bundesländer in der Spitzengruppe. 
Auch ihre durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten liegen jeweils deutlich über 100 Prozent.

Diese beiden Länder gehörten bei der Analyse der Zahlen des Jahres 2011 noch zur Schlussgruppe. Hinsichtlich des Anteils von Deutschlandstipendiaten an allen Studierenden haben ihre Anstrengungen sie nun zu einem gesicherten Platz im Mittelfeld geführt.

Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-
Holstein hingegen konnten die Anzahl der vergebenen Stipendien im Vergleich zur letzten Ländererhebung nur unterdurchschnittlich steigern. Doch selbst in Hamburg liegt die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate noch bei 37 Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein beträgt sie 46 bzw. 52 Prozent.

Auch die in dieser Hinsicht unterdurchschnittlich wachsenden Bundesländer verfügen damit absolut gesehen noch über hohe jährliche Wachstumsraten.